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F1 - Team ferrari

 

 


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F2004
Anschrift:
Ferrari
Via Ascari 55
I-41053 Maranello
Italien
Tel.: (39) 0536-949-111
Fax: (39) 0536-949-488
E-Mail: mailbox@ferrari.it
Homepage: http://www.ferrari.it/

[Fahrer 1] Michael Schumacher

[Fahrer 2] Rubens Barrichello

Testfahrer: Luca Badoer

 
 
Daten Ferrari F2004
Bezeichnung: F2004
Motorbezeichnung: 053
Zylinder: V10
Hubraum: 2,997 cm³
Benzineinspritzung: Magneti Marelli digitale elektronische Einspritzung
Zündung: Magneti Marelli statisch elektronische Zündung
Kraftübertragung: Ferrari Siebengang-Getriebe
Länge: 4545 mm
Breite: 1796 mm
Höhe: 959 mm
Radstand: 3050 mm
Vordere Spurlänge: 1470 mm
Hintere Spurlänge: 1405 mm
Gewicht: 605 kg (mit Fahrer, Ölen und Wasser)

 
 
Team      
  Gründung: 1946
Angestellte: rund 800
Jahresbudget: geschätzte 300 Millionen Euro

Präsident: Luca di Montezemolo. Der 55-Jährige steht seit 1991 an der Spitze von Ferrari und führte das Unternehmen sportlich und wirtschaftlich zu großen Erfolgen. In den 70er Jahren zu Zeiten von Niki Lauda war er noch unter Enzo Ferrari schon einmal Teamchef, später war er Chef-Organisator der Fußball-WM 1990 in Italien.

Teamchef: Jean Todt. Der nur 1,58 große Franzose (Spitzname "Napoleon") regiert seit 1993 bei der "Scuderia". Der 56-Jährige baute seit dem Amtsantritt systematisch ein Top-Team auf. Der Franzose holte Schumacher und mit ihm die besten Techniker und Ingenieure. Der Lohn: sieben WM-Titel in den letzten drei Jahren (dreimal Fahrer, viermal Konstrukteure)

Technischer Direktor: Ross Brawn. Der Engländer kam 1997 auf Wunsch Schumachers. Er gilt als genialer Stratege, das "Superhirn" von Ferrari. Brawn gewann mit Schumacher schon bei Benetton zwei WM-Titel (1994 und 1995), jetzt folgte das Triple bei der Scuderia. Der 48 Jahre alte Brite koordiniert die Arbeit der sieben Hauptabteilungen bei Ferrari.

Motorenchef: Paolo Martinelli. Der Italiener arbeitet bereits seit 30 Jahren für Ferrari. Der 50-Jährige aus Modena wurde 1994 von Todt ins Formel-1-Team geholt. Davor arbeitete er in der Motorenentwicklung für Serienfahrzeuge.

Chef-Designer: Rory Byrne. Der in Südafrika geborene Nordire kam wie Brawn 1997 von Benetton. Byrne ist Aerodynamik-Spezialist und leitet eine rund 30 Mann starke Abteilung. Wichtigste Erkenntnisse gewinnt der 59-Jährige Byrne im hochmodernen Windkanal in Maranello, der Windgeschwindigkeiten von 240 km/h ermöglicht.

Team-Manager: Stefano Domenicali

Schumachers Renningenieur: Chris Dyer

Barrichellos Renningenieur: Gabriele delli Colli

Schumachers Pressesprecherin: Sabine Kehm

Schumachers Physiotherapeut: Balbir Singh. Der Inder betreut Michael Schumacher seit sechs Jahren bei allen Rennen und Testfahrten rund um die Uhr.

Schumachers Manager: Willi Weber. Der Schwabe betreut Schumi schon seit 1988. Er handelte auch den Supervertrag aus, der seinen Schützling bis 2004 an Ferrari bindet. Dafür soll Schumacher pro Jahr geschätzte 38 Millionen Euro kassieren. Weber ist an allen Einnahmen mit 20 Prozent beteiligt.

Reifen: Bridgestone
Formel 1-Debüt: Monaco 1950
Fahrer-Titel: 1952 (Alberto Ascari), 1953 (Alberto Ascari), 1956 (Juan Manuel Fangio), 1958 (Mika Hawthorn), 1961 (Phil Hill), 1964 (John Surtees), 1975 (Niki Lauda), 1977 (Niki Lauda), 1979 (Jody Scheckter), 2000 (Michael Schumacher), 2001 (Michael Schumacher), 2002 (Michael Schumacher)
Konstrukteurs-Titel: 1961, 1964, 1975, 1976, 1977, 1979, 1982, 1983, 1999, 2000, 2001, 2002
Geschätztes Jahresbudget: 250 Millionen Euro
Angestellte: 500

     
Zusatzinformationen Ferrari    
  Nachdem Ferrari die Saison 2002 beinahe nach Belieben dominieren konnte, tat sich das Weltmeisterteam in der Saison 2003 deutlich schwerer. Grund hierfür war zum einen das geänderte Reglement, das zu abwechslungsreicheren Ergebnissen im Qualifying führte, zum anderen aber die Konkurrenz, die stärker wurde.

So kämpfte das BMW WilliamsF1 Team bis zum letzten Rennen um den Konstrukteurstitel und Kimi Räikkönen um die Weltmeisterkrone. Am Ende hatte jedoch das Traditionsteam allerdings doch die Nase vorn – wenn auch diesmal bedeutend knapper als noch 2002. Zum fünften Mal in Folge sicherten sich die Italiener den Konstrukteurs-Titel.

Das ist ebenso Rekord wie Michael Schumachers sechster WM-Titel. Acht Siege und acht Polepositions gingen auf das Konto der Scuderia, die es auch in der Saison 2004 wieder zu schlagen gilt.

     

   
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