Gründung: 1946
Angestellte: rund 800
Jahresbudget: geschätzte 300 Millionen Euro
Präsident: Luca di Montezemolo. Der 55-Jährige
steht seit 1991 an der Spitze von Ferrari und führte das
Unternehmen sportlich und wirtschaftlich zu großen Erfolgen.
In den 70er Jahren zu Zeiten von Niki Lauda war er noch unter
Enzo Ferrari schon einmal Teamchef, später war er Chef-Organisator
der Fußball-WM 1990 in Italien.
Teamchef: Jean Todt. Der nur 1,58 große Franzose
(Spitzname "Napoleon") regiert seit 1993 bei der "Scuderia".
Der 56-Jährige baute seit dem Amtsantritt systematisch ein
Top-Team auf. Der Franzose holte Schumacher und mit ihm die besten
Techniker und Ingenieure. Der Lohn: sieben WM-Titel in den letzten
drei Jahren (dreimal Fahrer, viermal Konstrukteure)
Technischer Direktor: Ross Brawn. Der Engländer
kam 1997 auf Wunsch Schumachers. Er gilt als genialer Stratege,
das "Superhirn" von Ferrari. Brawn gewann mit Schumacher
schon bei Benetton zwei WM-Titel (1994 und 1995), jetzt folgte
das Triple bei der Scuderia. Der 48 Jahre alte Brite koordiniert
die Arbeit der sieben Hauptabteilungen bei Ferrari.
Motorenchef: Paolo Martinelli. Der Italiener arbeitet
bereits seit 30 Jahren für Ferrari. Der 50-Jährige aus
Modena wurde 1994 von Todt ins Formel-1-Team geholt. Davor arbeitete
er in der Motorenentwicklung für Serienfahrzeuge.
Chef-Designer: Rory Byrne. Der in Südafrika geborene
Nordire kam wie Brawn 1997 von Benetton. Byrne ist Aerodynamik-Spezialist
und leitet eine rund 30 Mann starke Abteilung. Wichtigste Erkenntnisse
gewinnt der 59-Jährige Byrne im hochmodernen Windkanal in
Maranello, der Windgeschwindigkeiten von 240 km/h ermöglicht.
Team-Manager: Stefano Domenicali
Schumachers Renningenieur: Chris Dyer
Barrichellos Renningenieur: Gabriele delli Colli
Schumachers Pressesprecherin: Sabine Kehm
Schumachers Physiotherapeut: Balbir Singh. Der Inder
betreut Michael Schumacher seit sechs Jahren bei allen Rennen
und Testfahrten rund um die Uhr.
Schumachers Manager: Willi Weber. Der Schwabe betreut
Schumi schon seit 1988. Er handelte auch den Supervertrag aus,
der seinen Schützling bis 2004 an Ferrari bindet. Dafür
soll Schumacher pro Jahr geschätzte 38 Millionen Euro kassieren.
Weber ist an allen Einnahmen mit 20 Prozent beteiligt.
Reifen: Bridgestone
Formel 1-Debüt: Monaco 1950
Fahrer-Titel: 1952 (Alberto Ascari), 1953 (Alberto Ascari),
1956 (Juan Manuel Fangio), 1958 (Mika Hawthorn), 1961 (Phil Hill),
1964 (John Surtees), 1975 (Niki Lauda), 1977 (Niki Lauda), 1979
(Jody Scheckter), 2000 (Michael Schumacher), 2001 (Michael Schumacher),
2002 (Michael Schumacher)
Konstrukteurs-Titel: 1961, 1964, 1975, 1976, 1977, 1979,
1982, 1983, 1999, 2000, 2001, 2002
Geschätztes Jahresbudget: 250 Millionen Euro
Angestellte: 500