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F1 - Team BMW Williams

 

 


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BMW Williams 2004 FW 26
Anschrift:
Williams Grand Prix
Engineering Ltd
Grove, Wantage
UK-Oxfordshire OX12 0DQ
Tel.: (44) 1235 777 700
Fax: (44) 1235 777 739
E-Mail: jane.gorard@williamsf1.uk
Homepage: http://www.bmw.williamsf1.com/

[Fahrer 1] Juan Pablo Montoya

[Fahrer 2] Ralf Schumacher

Testfahrer: Marc Gene

 
 
Daten BMW Williams 2004 FW 26
Kraftübertragung:WilliamsF1-Halbautomatik
Kupplung: AP
Chassis: Kohlefaser-Aramid-Epoxy-Verbund, hergestellt von WilliamsF1
Fahrwerk:WilliamsF1
Lenkung:WilliamsF1
Kühlsystem: Wasser- und Ölkühler
Bremsen: Carbon Industrie Kohlefaserbremsscheiben und -Beläge, AP Bremssättel
Schmierstoffe: Castrol
Kraftstoff: Petrobras
Räder: O.Z.; 12 x 13 vorn, 13,7 x 13 hinten
Reifen: Michelin
Cockpit-Instrumente: WilliamsF1 digitales Daten-Display
Lenkrad: WilliamsF1
Fahrersitz: Anatomisch geformt aus Kohlefaser-Epoxy-Verbundstoff mit Alcantara-Bezug
Feuerlöschsysteme: WilliamsF1/Sicherheitsgeräte
Spurweite vorn: Maximal erlaubte Weite
Spurweite hinten: Maximal erlaubte Weite
Gewicht: 605 kg inkl. Fahrer und Kamera


BMW P84 – Technische Daten:

Bauart: 10-Zylinder-V-Saugmotor
Bankwinkel: 90 Grad
Hubraum: 2 998 ccm
Ventile: vier pro Zylinder
Ventiltrieb: pneumatisch
Motorblock: Aluminium
Zylinderkopf: Aluminium
Kurbelwelle: Stahl
Ölsystem: Trockensumpfschmierung
Motorsteuerung: BMW

 
 
Team      
 

Gründung: 1977

Teamchef: Frank Williams. Der Brite gründete 1977 sein eigenes GP-Team, nachdem er zuvor bereits erste Erfahrungen in der Formel 1 gesammelt hatte. Auf der Rennstrecke machte er seinen Rennstall mit neun Konstrukteurs- und sieben Fahrertiteln zu einem der erfolgreichsten der Formel-1-Geschichte. Auch durch einen schweren Unfall 1986, der ihn an den Rollstuhl fesselte, konnten seinen Elan nicht bremsen. 1999 wurde der heute 60-Jährige von der britischen Königin in den Ritterstand erhoben.

Technischer Direktor: Patrick Head. Der 56-jährige Brite arbeitet von der ersten Stunde an mit Frank Williams zusammen. Erst als technischer Direktor, später auch als Mitbesitzer des Teams. Head entspannt sich gerne beim Segeln und Motorrad fahren.

BMW-Motorsportdirektoren: Gerhard Berger und Dr. Mario Theissen. Seit 1999 leiten die beiden als "Doppelspitze" die Geschicke der BMW-Motorsportabteilung. Der 43 Jahre alte Ex-Formel-1-Pilot Berger ist mit seiner Erfahrung aus 210 Grand Prix wichtiger Ansprechpartner für Team, Techniker und Fahrer. Ob er nach Ablauf seines Vertrages Ende dieser Saison bei BMW bleibt, ist noch nicht entschieden. Der 50 Jahre alte Theissen ist als Ingenieur für die Technik zuständig. Theissen arbeitet seit 26 Jahren für BMW und war insgesamt 15 Jahre in der Motorenentwicklung tätig.

Chef-Ingenieur: Sam Michael
Chefkonstrukteur: Gavin Fisher
Motorenchef: Heinz Paschen
Teammanager: Dickie Stanford
Schumachers Renningenieur: Gordon Day
Montoyas Renningenieur: Tony Ross

Schumachers Manager: Willi Weber. Neben Michael Schumacher kümmert sich Weber auch um die Belange von Ralf. 1999 brachte er den Kerpener von Jordan zu Williams, 2001 handelte er für eine vorzeitige Vertragsverlängerung bis 2004 ab dieser Saison eine Gehaltserhöhung auf geschätzte 15,3 Millionen Euro aus.

Schumachers Pressesprecher: Thomas Hofmann. Der frühere Fernsehjournalist kümmert sich seit 2002 um die Medienkontakte von Ralf Schumacher.

Schumachers Physiotherapeut: Daniel Dobringer. Ist seit 2000 für Schumachers Fitnesstraining zuständig.

Reifen: Michelin
Formel 1-Debüt: Argentinien 1973
Fahrer-Titel: 1980 (Jones), 1982 (Rosberg), 1987 (Piquet), 1992 (Mansell), 1993 (Prost), 1996 (Damon Hill), 1997 (Jacques Villeneuve)
Konstrukteurs-Titel: 1980, 1981, 1986, 1987, 1992, 1993, 1994, 1996, 1997
Geschätztes Jahresbudget: 270 Millionen Euro
Angestellte: 450 (Williams) und 250 (BMW)

     
Zusatzinformationen BMW Williams    
  In der vergangenen Saison haben Ralf Schumacher und Juan Pablo Montoya dem BMW WilliamsF1 Team das bisher beste Ergebnis seit dem Wiedereinstieg von BMW in die Formel 1 2000 beschert. Hinter Ferrari sicherten die beiden Fahrer mit vier Siegen und insgesamt 144 WM-Punkten Rang zwei in der Konstrukteurs-Wertung.

Höhepunkt des Jahres waren die beiden Doppelsiege auf dem Nürburgring und in Magny-Cours. Ein Garant für die starken Leistungen des Teams war der starke und nicht minder zuverlässige BMW P83 Motor. Auch WilliamsF1 leistete einmal mehr herausragende Arbeit. Über den Winter hatte das Team um Patrick Head ein komplett neues Auto konstruiert, das bereits eine wesentliche Grundlage für das Fahrzeug der Saison 2004 darstellt. Außerdem waren die Michelin-Reifen in vielen Rennen der Konkurrenz überlegen.

Im Hinblick auf die Saison 2004 herrscht im BMW WilliamsF1 Team begründete Zuversicht. Der BMW P84 Motor dürfte erneut Maßstäbe setzen und die mit dem WilliamsF1 BMW FW25 gesammelten Erfahrungen sollten zusammen mit der 2003 gezeigten Zuverlässigkeit für ein leistungsfähiges Gesamtpaket sorgen. Nicht zuletzt auch die starke Fahrerpaarung soll dazu beitragen, die "Ferrari-Ära" in der Saison 2004 zu beenden.

BMW Williams 2004 FW 26

     

   
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